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Ich wollte nie einen Mann mit Kindern haben und habe daraus auch kein Geheimnis gemacht. "Da spielt die Exfrau noch eine Rolle in seinem Leben, dass könnte ich nicht." Als ich meinen Mann kennenlernte und klar war, dass mehr aus uns werden könnte wurde dieser Gedanke eher nebensächlich. "Wie schlimm kann es schon sein?" • Ich habe oft Nächte lang geweint. Ich war immer am zweifeln ob unsere Beziehung halten kann. Jedes Mal, wenn ich wusste er trifft sich mit seiner Exfrau um etwas wegen der Kinder zu besprechen, immer wenn ihr Name auf seinem Display erschien, ließ etwas dieses komische Gefühl in mir aufsteigen. Ich versuchte mich mit dem Gedanken zu beruhigen: "Sie hat doch auch schon lange einen neuen Partner." Aber es half nicht wirklich. Ich sprach mit meinem Mann viel und oft darüber, dass ich ihm vertraue, sie aber alles mit ihm hat, was ich mir so sehr für uns wünsche und mich das eifersüchtig werden lässt... Sie trägt seinen Nachnamen, sie hat seine Kinder zur Welt gebracht. Das alles habe ich nicht. Er lächelte mich an und sagte etwas, was mich beruhigt hat: "Nur weil du meinen Nachnamen JETZT noch nicht trägst und wir NOCH keine Kinder planen, heißt das doch nicht, das es nie passieren wird! Außerdem hast DU mich, und nicht sie." Das half mir etwas. Ich habe mir diese Sätze immer, wenn ich wieder ein komisches Gefühl bekam, wie ein Mantra für mich aufgesagt. • Und heute? Ja, manchmal bin ich auch heute noch eifersüchtig auf seine Exfrau. Nicht unbedingt wegen des Nachnamens oder weil ich Angst habe, er könnte zu ihr zurück gehen. Nein, wegen der kleinen Monster. Diese kleinen Monster, die seit knapp 4 Jahren in meinem Leben rumwirbeln, es so enorm verändert und lebenswerter gemacht haben, hätte ich zu gerne unter meinem Herzen getragen, ich wäre für diese drei gesunden, lebhaften, neugierigen und liebenswerten Kinder so dankbar. Ich durfte nicht ihre Tritte und Bewegungen in mir spüren oder ihr zartes Köpfchen halten und den Babyduft einatmen. • Dafür darf ich jetzt eine Rolle in ihrem Leben spielen und darauf versuche ich mich zu konzentrieren und alle anderen Gedanken aus zu blenden!
"Morgen ist beim #realitätsfreitag das Thema Stress." "Da kannst du ja locker mit reden." "Wieso?" "Du bist Meisterin im Stress haben!" • Danke dafür. Und ratet mal: Genau! Diese Aussage hat mich gestresst 😅 "Was meint er damit? Habe ich wirklich so viel Stress? Fällt das so auf? Woher kommt der Stress" All sowas. Aber ja. Mein Mann hat recht: ich habe viel Stress. Nicht, weil ich beruflich oder Privat so sehr eingespannt bin, dass mir keine Pausen bleiben. Das ist nämlich nicht der Fall. Absolut nicht. Ich mache ihn mir selber. Ich könnte Pausen haben, gönne sie mir aber nicht. Ich lasse Stress über Dinge, die noch garnicht oder mit hoher Wahrscheinlichkeiten auch nicht passieren werden, in mir aufkommen. Warum? Warum tut man sich sowas selber an? Ich denke, es ist der Druck in mir alles richtig machen zu wollen. Auf jede Situation vorbereitet zu sein und einen Ratschlag oder eine Lösung parat haben zu wollen. Zu müssen. Das sagt mir nämlich mein Kopf. Ich MUSS das alles machen. Doof oder? Weiß ich auch. Abstellen kann ich es trotzdem nicht oder eher schlecht. Hin und wieder gelingt es mir entspannter an etwas ran zu gehen. Tief durch zu atmen. Aber nicht immer. • Mein Vorsatz für 2021 ist entspannter zu werden und mich nicht mehr so schnell selbst zu stressen. Mal schauen ob das klappt 😊 • #bonusmama #blondie #photography #PatchworkFamilie #patchworkfamilylife #lebenalsmama #stress #nostress #patchworkblogger #hello2021 #communitylove #l4l #f4f #threekids #realtalk #mamablogger_de #Gesellschaft @nati_dingsda